Digitales Zukunftsforum der CDU Altona/Elbvororte

Mobilitaet Bild 2 Als Anschlussveranstaltung des Zukunftsforums an das digitale Fachgespräch zur Stadtentwicklung, diskutierten unter der Moderation von Marcus Weinberg Andreas Ernst, Stabsbereichsleiter Bürgerbeteiligung der Hochbahn AG, Alexander Montana, Vorstandssprecher Hamburg des VCD Landesverbands Nord e.V., die stadtentwicklungspolitische Sprecherin der CDU-Bürgerschaftsfraktion Dr. Anke Frieling und Tim Schmuckall, Verkehrssprecher der CDU-Bezirksfraktion Altona über die Zukunft des Verkehrs in Großstädten. Die Impulsvorträge der geladenen Experten am 27. April 2021 stießen auf reges Interesse bei den fast 30 Teilnehmer*innen.

Mobilitaet Bild 1Mobilität ist ein gesellschaftliches Grundbedürfnis und bedingt wesentlich die Attraktivität und erlebte Lebensqualität von europäischen Metropolen. Dafür ist ein kluger Mix aller Verkehrsarten wichtig, sei es zu Fuß, mit dem Rad, dem öffentlichen Nahverkehr, mit dem Auto oder weiteren Fortbewegungsmitteln der Zukunft. Es geht um eine umweltfreundliche, kostengünstige und verlässliche Mobilität. Denn es kommt im Zuge eines fortschreitenden Klimawandels der Reduzierung von Treibhausgasemissionen eine enorme Bedeutung zu. Mobilität ist einer der Hauptverursacher und damit ein wichtiger Hebel zur Erreichung der Klimaschutzziele. Folglich müssen neue Mobilitätskonzepte für Hamburg und Altona effizienter und umweltverträglicher werden.

Die Veranstaltung bot die Möglichkeit für einen vertieften Blick auf die Entwicklungen im Bereich des urbanen Verkehrs und über neue innovative Formen der Mobilität zu sprechen. In ihren Impulsvorträgen stellten die Experten Andreas Ernst und Alexander Montana unteranderem die Rolle des schienengebundenen Verkehrs hervor und welche Anreize geschaffen werden müssten, um Autofahrer:innen den Umstieg auf den öffentlichen Nahverkehr zu erleichtern. Neben konkreten Projekten für Hamburg, wie bspw. dem Bau der U-Bahn-Linie U5, konnten auch Konzepte aus anderen Städten betrachtet werden.

Mobilitaet Bild 3Diese können ergänzend in bereits bestehende Konzepte, wie die schrittweise Einführung eines 365-Euro-Tickets für die Nutzung des Hamburger Verkehrsverbundes (HVV), einfließen. Für den Hamburger Westen gibt es mit der MetroTramAltona die Idee für eine zeitnahe und kostengünstige Anbindung der Stadtteile Osdorf, Lurup und Bahrenfeld, die leise, schnell und CO2 frei ist. Auch mit Blick auf den Ausbau der A7 in Altona zeigt sich, dass sich Mobilitätsprojekte direkt positiv auf die Quartiersentwicklung auswirken können.

All das fordert eine große gesellschaftliche Veränderungs- und Anpassungsbereitschaft. Vor allem aber erfordert es eine Politik, die Veränderungen als positive Herausforderungen mutig und innovationsbereit annimmt.

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